Wie sehr stresst Sie Ihr Anspruch?
Unser Anspruch setzt uns unter Druck
Anspruch im Arbeitsalltag

Nehmen Sie wahr, ob Sie Ihr eigener Anspruch unter Druck setzt.

Anpassen
Passen Sie Ihr Anspruchsniveau aus gesunde Weise an.

Ausprobieren
Probieren Sie aus, ob der angepasste Anspruch Sie spürbar entlastet.
Den eigenen Anspruch überprüfen und anpassen
Tipp 1: Fordern Sie sich in kleinen Schritten heraus
Tipp 2: Setzen Sie sich erreichbare Ziele
Was steckt hinter SMART?
Spezifisch: Formulieren Sie Ihr Ziel so spezifisch wie möglich. Was, wann, wie oft?
Beispiel: Statt weniger Stress – ungestört arbeiten, direkt nach der Mittagspause, 1 Stunde pro Arbeitstag.
Messbar: Überprüfen Sie den Erfolg
Beispiel: Im Kalender festhalten, wie oft Sie diese Stunde nach der Mittagspause wirklich ungestört gearbeitet haben.
Akzeptiert: Verfolgen Sie nur Ziele, die Sie auch akzeptieren
Beispiel: Können Sie sich abschotten und eine Stunde nicht erreichbar sein? Stimmt das mit Ihrem Wertesystem überein? Wenn nicht, dann lieber nochmal das Ziel anders angehen.
Wenn ein Widerspruch zwischen Ihrem Ziel und Ihren inneren Werten besteht, dann werden Sie das Ziel unbewusst nicht akzeptieren.
Realistisch: Prüfen Sie, ob Ihr Ziel realistisch erreichbar ist
Beispiel: Ist die Mittagszeit geeignet, um ungestört zu arbeiten oder zeigt die Erfahrung, dass gerade dann alle mit mir sprechen wollen? Und ist eine Stunde ein Zeitraum, den ich wirklich freihalten kann?
Terminierbar: Nehmen Sie eine konkrete Zeitangabe vor
Beispiel: Ich nehme mir jeden Tag von 13 bis 14 Uhr Zeit für eine ungestörte Arbeitsphase, in der ich unerledigte Aufgaben zum Abschluss bringe.
Tipp 3: Betrachten Sie sich als Mitarbeitende
Wenn Mitarbeitende Misserfolge erleben, wie gehen Sie als seine Führungskraft damit um? Achten Sie einmal bewusst darauf. Ich wette, Sie sind nachsichtiger, als mit sich selbst.
Wenn Sie also unzufrieden werden und feststellen, dass Sie Ihre Ziele nicht so erreichen, wie erwartet, dann fragen Sie sich, was Sie sagen würden, wenn Sie Ihr eigene:r Mitarbeiter:in wären.
Erlauben Sie sich fair mit sich selbst ins Gericht zu ziehen. Und erkennen Sie an, dass Fehler menschlich sind, auch bei Ihnen.
So überprüfen Sie Ihren eigenen Anspruch
3 Tipps für Ihre Reflexion:
Fazit:
Es lohnt sich also, ab und zu zu reflektieren, was man von sich selbst erwartet. Prüfen Sie, ob Ihre Erwartungen realistisch zu erreichen sind. Und wenn das nicht der Fall ist, erlauben Sie sich den Anspruch etwas runterzufahren. Es geht nicht darum ins komplette Gegenteil zu verfallen und nachlässig zu werden oder mittelmäßige Ergebnisse abzuliefern.
Es geht lediglich darum, weniger streng mit sich zu sein. Das hat eine ungemein entlastende Wirkung. Es gibt Ihnen die Möglichkeit endlich wieder Erfolge zu erleben. Und das stärkt Ihr Selbstbewusstsein.
Hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen Menschen, die sich gut motivieren können und sich auf eine gesunde Art und Weise herausfordern und denen, die sich eher überfordern.
Sie möchten gern tiefer ein- und aus diesem Teufelskreis aussteigen? Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches, kostenfreies Strategiegespräch, um sich individuelle Impulse abzuholen.


